Bordeaux 2017 - kein einfacher Jahrgang !?

... Im Vorfeld war schon klar, dass 2017 nicht ganz an die Komplexität und Tiefe des 2016er und Fülle des 2015er Jahrgangs heranreicht …

Dennoch sind die Bewertungen für Château Boutisse 2017 in den Weinportalen und Weinzeitschriften äußerst erfreulich. Sie sprechen für die hervorragende Arbeit, die Marc Milhade im Weinberg und im Keller geleistet hat.

Die Weinberge von Château Boutisse liegen auf einem Plateau oberhalb von Saint Emilion und waren durch diese exponierte Lage vom Frost weitgehend verschont geblieben. Die Traubenernte war zwar geringer als in den Vorjahren, doch die Trauben, die in den Keller kamen, waren von sehr guter Qualität. Die Einordnung dieses Jahrgangs ist wohl so bei den Klassikern zu finden, wie z.B. 2014 !

Die Degustation:        

Der erste Eindruck war geprägt von frischen, feinen roten Beeren, etwas Menthol und dezenten Toastaromen. Ein eleganter Körper mit weniger Alkohol (13° Vol).
Tiefe Farbe, vorhandene Säure, gut integrierte Tannine.

Die Falstaff-Bewertung - 90 Punkte:

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Der Wetterverlauf im Jahr 2017:

Seit 26 Jahren war es im Bordelais nicht mehr so kalt wie 2017 !! Zwischen 22. und 27. April fielen die Temperaturen auf minus 8 Grad. Fast Eiszeit im Weinanbaugebiet Bordeaux mit dem sonst so milden Klima.

Mehr als die Hälfte der Weinberge waren vom Frost betroffen, manche Winzer in St. Emilion und Pomerol haben sogar einen 100%igen Ernteausfall zu beklagen! Hauptsächlich in den tieferen Lagen saß der Frost. Mit Feuerstellen im Weinberg versuchten die Winzer gegenzusteuern. Die hochgelegenen Parzellen blieben weitgehend verschont. Das war auch das besondere Glück von Château Boutisse.

Der weitere Wetterverlauf war durch einen ungewöhnlich heißen und trockenen Mai gekennzeichnet. Gefolgt von sintflutartigem Regen Ende Juni. Im Sommer wechselten sich warme und kalte Tage ab. Die verbliebenen Trauben konnte sich relativ stressfrei weiterentwickeln.

Der September brachte dann eine fast zweiwöchige Regenperiode, die zum Glück rechtzeitig zu Erntebeinn durch eine Schönwetterperiode abgelöst wurde. Ende September war dann sowohl der Merlot als auch der Cabernet sicher im Weinkeller.

Falstaff: Die Weine sind diesmal leicht verständlich und jung zugänglich, würden sie nun auch noch zu einem attraktiven Preis angeboten, könnte sich auch eine jüngere und breitere Generation von Weingenießern wieder an Bordeaux herantrauen …

Wir empfehlen, die Arrivage abzuwarten und die Weine, die Sie interessieren selbst zu probieren. Dann werden sich immer noch reichlich smarte Einkaufsmöglichkeiten ergeben …


… und genau das möchte ich Ihnen gerne anbieten.
Bitte in den OnlineShop wechseln, dort finden Sie ein Verkostungsangebot.

Mit vielen Grüßen
Ihre Ernestine Rankel

 
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